Die Leiden der jungen Autorin

Exposé-Schreiben
Zur Vorbereitung:
60% jammern, dass ich es machen muss, dass es nötig ist, überhaupt dass ich die ärmste Sau im Stall bin und dass Exposés ganz doof sind und stinken
30% meine Freunde mit meinem Gejammer wahnsinnig machen und mentale Unterstützung erheischen
10% sich selbst in den Arsch treten und irgendwie anfangen

Zum Schreiben:
70% Fluchen
30% etwas halbwegs Sinnvolles zuwege bringen

Überarbeiten:
30% Fluchen
10% das wenig Sinnvolle irgendwie gut klingen lassen
60% sich selbst in den Arsch treten und irgendwie weiter machen

Hilfe und Zweitmeinung:
Ich: Meeeeh!
Freundin: Soll ich es mir nun ansehen oder nicht?
Ich: Ja, doch ... hier ... Nein, meeeh!
Freundin: Was soll das jetzt wieder?
Ich: Das ist bestimmt ganz doof!
Freundin: Das sehe ich ja dann.
Ich: Aber du wirst enttäuscht und sauer sein.
Freundin: Das werde ich gerade schon!
Ich: WIE KANNST DU DAS SAGEN??
Freundin: Nun gib mir schon.
Ich: Mimimimimimimi!

Dieses Prozedere hat eine lange stolze Tradition im Hause Feldhaus und ist nötig, um am Ende immer die allertollsten Exposés hervorzubringen.


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