LBM 2014

In strahlenden Sonnenschein erreichte ich Freitagmorgen das Messegelände, prügelte mich meiner damenhaften Natur folgend durch die Glashalle und überraschte Andrea (Zerbrochenes Glück) pünktlich am Verlagsstand el Gato in Halle 2. Sie führte in ihrer leitenden Position eben noch ein Interview, so hatte ich Gelegenheit unsere Nachbarn (u.a. Stänkerfritze Schemajah Schuppmann vom Papierverzierer Verlag) zu besuchen und mir eine Jordis Lank (Raukland Trilogie) zu fangen. Letzteres war ein lautstarkes Wiedersehen, haben wir doch seit der vergangenen Buchmesse ein intensives, digitales Verhältnis aufgebaut. Als nächstes trudelte die herzige Lucie Müller (Kriegssinfonie) auf ihren Stöckelschuhen herein und sofort befanden wir drei uns mitten im allerschönsten Fachgespräch. Um 13 Uhr hatte die kleine Jordis eine Lesung und ihr Herzlein schien dolle zu bubbern. Dafür wuppte sie den Termin allerdings glänzend, sodass wir kurz darauf die allerletzten Exemplare von Rauklands Sohn verkauft hatten. Zwischendurch kam auch Jonathan Philippi (Mary Island Reihe) an und hatte als kundenerfahrener Profi Einiges zu erzählen.
So verging der Freitag wie im Flug, wir hüpften zwischen Kundschaft, Bloggern, Besuchern und Ordnern hin und her, brabbelten uns den Mund fusslig und als der 18 Uhr Gong erklang, zuckten wir überrascht zusammen.
Traurig und mit wunden Füßen verabschiedeten wir uns von Jordis, die leider am selben Abend nach Hause reiste.

Der Samstag startete etwas gediegener, doch wieder gelang es mir, den Messestand kurz nach 10 Uhr zu erreichen. Susanne Leuders gesellte sich dazu und begrüßte zum ersten Mal ihr Erstlingswerk (Etenya Saga), welches auf dieser Messe übrigens unser absoluter Verkaufsschlager war. Am Nachmittag kam auch Leo Pinkerton (Luftpost zwischen Tag und Nacht) an. Wir verstanden uns alle prima und repräsentierten unseren Verlag (wie erwartet) glänzend. Pünktlich um 16 Uhr startete Jonathan mit seiner Lesung. Da ich selbst so lange unsere Bücher bewachte, hörte ich nur gerüchteweise, wie bravourös er sich geschlagen hatte. Andrea el Gato betreute derweil die Kinderschutzengel in einer anderen Halle, weswegen ihr bunter Haufen (also wir) bis zum 18 Uhr-Gong sturmfrei hatte. Wir nutzen die Gelegenheit, uns sehr erwachsen zu geben und noch  etwas für den Verlag zu glänzen.
Müden Fußes trat ich sodann meine Reise in meinem Unterschlupf an, und obwohl ich die Müdigkeit kaum spürte, bettete ich mich gegen 22 Uhr zur Ruhe und schlief sofort ein. Dabei bin ich doch so eine Nachtigall.
Wieder einmal also hat die Leipziger Buchmesse mir vieles abverlangt, der Austausch mit Gleichgesinnten mich beflügelt und am Ende blicke ich wehmütig auf das Jahr, das vergehen muss, ehe ich all dies wiederholen darf.

 

16.03.2014  Fotos?

 


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